Auzug aus dem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
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für Unterricht und KultBayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus

......."In der Koalitionsvereinbarung von CSU und FREIE WÄHLER „Für ein bürgernahes Bayern“ für die Legislaturperiode 2018 bis 2023 ist Folgendes ausgeführt: „An Grundschulen möchten wir der individuellen Entwicklungder Kinder stärker Rechnung tragen. Wir halten am Einschulungstermin fest und führen einen Einschulungskorridor von Juli bis September mit Entscheidung der Eltern ein.“

Vor diesem Hintergrund informieren wir Sie gerne wie folgt:

Der Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG), den Sie in Kürze auf unserer Homepage einsehen können und zu dem die Verbände angehört werden, sieht insbesondere eine Änderung der Art. 37 und Art. 41 BayEUG vor.

 

 

Neu ist vor allem, dass die Kinder, die im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30.

September sechs Jahre alt werden, schulpflichtig werden können.

Diese Kinder durchlaufen das Anmelde- und Einschulungsverfahren an den Schulen ebenso wie alle anderen Kinder (vgl. insbesondere § 2 der Grund- schulordnung – GrSO) und es ergeben sich insoweit keine Änderungen. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse berät die Schule die Er- ziehungsberechtigten und spricht eine Empfehlung aus. Die Erziehungsbe- rechtigten entscheiden dann, ob ihr Kind bereits zum kommenden oder erst zum darauffolgenden Schuljahr eingeschult wird.

Damit stärken wir nicht nur den Elternwillen, sondern auch die Erziehungs- partnerschaft von Schule und Eltern, und wir berücksichtigen die individuelle Entwicklung der zwischen Juli und September geborenen Kinder in besonderer Weise.

Wenn die Erziehungsberechtigten die Einschulung auf das folgende Schuljahr verschieben möchten, müssen sie dies der Schule im Schuljahr 2018/19 bis spätestens 3. Mai schriftlich mitteilen. Eine Verlängerung der Frist ist – auch im Hinblick auf das weitere Verfahren und den Klassenbildungsprozess – nicht möglich. Geben die Eltern bis 3. Mai keine Erklärung ab, wird ihr Kind zum kommenden Schuljahr schulpflichtig.

Vorsorglich machen wir darauf aufmerksam, dass eine Zurückstellung in den Fällen des Art. 37 Abs. 2 oder 4 BayEUG unverändert möglich ist. 

Den Eltern der Kinder, die im Zeitraum von Juli bis September 2019 sechs Jahre alt werden, möchten wir bereits zum kommenden Schuljahr ermöglichen, die Neuregelung zu nutzen. Die Erziehungsberechtigten haben damit die Möglichkeit, nach Beratung durch die Schule und auf Grundlage einer entsprechenden Empfehlung spätestens bis zum 3. Mai 2019 zu entscheiden, ob ihr Kind zum Schuljahr 2019/2020 oder erst zum Schuljahr

2020/2021 eingeschult wird.'"

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