Kooperation mit verschiedenen Kindergärten

 

 

 

Übergang „Kindergarten - Schule“

hausEin regelmäßig stattfindender Austausch zwischen „Kindergarten - Schule“ ist uns wichtig

Um die Schnittstelle „Kindergarten - Schule“ für die Kleinen so problemlos wie möglich gestalten zu können ist bereits im Vorschuljahr ein regelmäßig stattfindender Austausch zwischen den beiden Institutionen von großer Bedeutung. Durchgeführte Beobachtungen werden zusammengetragen - Sichtweise verglichen und mögliche Auffälligkeiten der Kinder (z.B. motorische, sprachliche, emotionale) besprochen. In gemeinsamen Elterngesprächen zeigt sich, dass wir mit unseren Kooperationskindergärten ein Team sind und das Beste für die Kinder wollen. Des Weiteren besucht unsere Förderlehrerin Julia Kürschner regelmäßig die Kindergärten, um den Erziehern bei dem Bedarf einer zweiten Meinung bzw. bei Unsicherheiten bezüglich der weiteren Förderung der Kinder unterstützend zur Seite zu stehen. Dazu arbeitet sie vor Ort mit einzelnen Vorschulkindern um diese kennenzulernen und  sowohl ihre Stärken als auch mögliche Schwächen herauszufinden.

Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass die Kinder entsprechend ihrer Fertigkeiten eine bestmöglichste Frühförderung, gegebenenfalls auch durch externe Kräfte (z.B. Logopäden, Ergotherapeuten) erhalten und den Übergang in das Schulleben gut meistern können.

 

 hausKinder mit Migrationshintergrund besuchen unsere „Vorkurse Deutsch“

(in begründeten Fällen auch ohne Migrationshintergrund)

Der Vorkurs Deutsch stellt eine Säule des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule dar.

Im Rahmen dieses Kurses werden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund im Jahr vor ihrer Einschulung in der Grundschule (pro Woche 3 Stunden) umfassend auf den Schuleintritt vorbereitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Schulung ihrer Deutschkenntnisse (Sprecherfahrung, Wortschatz, Wortarten, Grammatik, Satzbau).

Die Vorkurskinder lernen die deutsche Sprache handelnd, nach Themen und gemäß der Relevanz für ihre Lebenswelt. Inhalte sind beispielsweise „Meine Familie“, „Kleidung“, „Jahreszeiten“. Außerdem wird an den Voraussetzungen für das Lesen-, Schreiben- und Rechenlernen, parallel zur Vorschule der Kindergärten, gearbeitet. 

Natürlich dürfen Musik und Bewegung, Spiele, Bücherlesen, Basteln sowie auch Ruhephasen im Unterrichtsvormittag nicht fehlen.  

Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, denn von regelmäßigen Gesprächen profitieren besonders die Kleinen. Auf diese Weise können mögliche Auffälligkeiten (sprachliche, motorische, emotionale, etc.) des Kindes frühzeitig erkannt und gegebenenfalls auch mit Hilfe externer Kräfte wie z.B. Logopäden und Ergotherapeuten entgegengewirkt werden.

90 Prozent der bayerischen Kindergartenkinder, die an einem Vorkurs Deutsch teilgenommen haben, können regulär eingeschult werden (Schule & Wir 3.2011).

 

 hausZukünftige Schulkinder besuchen uns im Rahmen eines Schnupperunterrichts

Ganz gespannt, neugierig und aufgeregt kommen unsere Schulanfänger bereits vor den Sommerferien in die Schule, um in den ersten Klassen eine Schulstunde mitzuerleben. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen oder Eltern nehmen die Kleinen dann am Unterricht teil.

Dabei sind unsere Erstklässler besonders stolz, wenn sie zeigen dürfen, was sie schon alles gelernt haben oder wenn sie ihren neuen Schulkameradinnen und Schulkameraden etwas beibringen und bei den Aufgaben helfen können.

Einige Kindergartenkinder können sogar schon ein bisschen lesen oder schreiben und haben dann die Möglichkeit, dies den Großen zu zeigen.

Durch diese Schnupperstunde erhalten alle Vorschulkinder bereits vorab einen kurzen Einblick in das Schulleben. Dies soll ihnen die vielleicht noch vorhandene Angst vor der Schule letztendlich ganz nehmen. Zudem lernen sie bereits Schulkinder kennen, die sie gegebenenfalls noch vom Kindergarten kennen aber auf jeden Fall ab dem nächsten Schuljahr wieder sehen werden.

Der Übergang „Kindergarten - Schule“ wird somit ein Stück weit geebnet.

 

 Zukünftige Schulkinder kooperierender Kindergärten besuchen uns mehrmals im Jahr  

Diese Besuche zwischen Vorschul- und Schulkindern stellt seit dem Schuljahr 2014/15 eine wichtige Säule unserer Kooperation mit zwei  Kindergärten dar.

In diesen Stunden beschäftigen sich die Kinder gemeinsam mit den verschiedensten Lerninhalten - beispielsweise Zahlen, Formen und Mustern sowie mit ersten Grundlagen unserer Sprache und Schrift. Zudem bewegen sie sich spielerisch und üben sich in kreativem Gestalten. Regeln und Rituale der Grundschule werden so bereits von den Kleinen ganz nebenbei erlernt und trainiert.

Dabei werden die Vorschulkinder von ihren Erziehern als ihnen vertraute Bezugspersonen in dem Lebensraum Schule begleitet.

Durch solche Kooperationsstunden gelingt es allen Beteiligten, den Übertritt der Kinder so vorzubereiten, dass sie ohne Angst und mit bestmöglicher Vorbereitung in die 1. Klasse starten.

 

 

An dieser Stelle vielen Dank sowohl an unser Kollegium als auch an unsere Kooperations-Kindergärten:

-     Städtische Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“

-      Städtische Kindertagesstätte „Balu“

-      Evangelische Kindertagesstätte „Erlöserkirche“

-     Katholische Kindertagesstätte „St. Nikolaus

-     Deutsch-Englischer BRK-Kindergarten „Little Friends“

-     Karl-Reinmann-Kindergarten

-     Kindergarten „Moggerla“

Julia Kürschner

(Förderlehrerin und Koordinatorin „Schule - Kindergarten")

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